Cantillon Gueuze 

Brauerei Brouwerij Cantillon Cantillon Gueuze Bierbilder einsenden
Brauort Brüssel
Region Belgien
Sorte Lambic Geuze
Alkoholgehalt 5,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

StöpselBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schwierig zu benoten, da ich noch nichts vergleichbares probiert habe. Erinnert mit seinem sehr sauren Aroma zunächst an Cidre, schwenkt dann aber über in einen extrem bitteren Nachgeschmack.

Test vom 9.11.2002 Noten: 9,9,-,8,10,10 - 9,35


MatzeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Test vom 9.11.2002 Noten: 8,3,-,4,5,5 - 4,82


IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Krasser Belgien-Abend! Trinken wir hier Sekt, oder was? Ohne Ende Kohlensäure, fieser Apotheker-Geschmack! Schmeckt als sei es gerade erst 3 Wochen alt und brauche noch 3 Monate. Dann doch lieber Rotkäppchen oder den Deinhardt!!

Test vom 9.11.2002 Noten: 8,3,-,5,4,4 - 4,47


Q.LeeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das ist also handgemachtes Gueuze! In der Tat weit weniger massenkompatibel als Mort Subite, wobei dieses Attribut auch in dem Fall diskussionswürdig ist. Trotzdem ein sehr interessantes Geschmackserlebnis. Sollte jeder Biertester einmal probiert haben.

Test vom 9.11.2002 Noten: 9,11,-,10,10,10 - 10,05


PeweBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Test vom 9.11.2002 Noten: 8,11,-,11,9,10 - 10,05


WilliBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Test vom 9.11.2002 Noten: 4,1,-,1,5,7 - 4,41





Online-Tests

seidel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Abgefüllt am 13. Sep. 2009

Die Flasche ist mit einem wirklich witzigen Etikett versehen, das bei sensiblen Gemütern allerdings die Furcht vor Harndrang wecken könnte. Im Glas sieht die Gueuze aus wie ein nicht ganz klares Helles mit sehr wenig Schaum. Doch der Geruch geht dann klar in Richtung junger Riesling oder Cidre, minimal malzig, apfelfruchtig und hefig. Die Brettanomyces-Hefen zeigt hier schonmal auf und erweckt Pferdestall-Assoziationen. Der Geschmack ist wirklich sauer, wobei die Säure keineswegs spitz oder grün ist. Das Beste ist das facettenreiche Aromenpanorama, das sich im langanhaltenden Nachgeschmack auffächert. Hier entwickeln sich fruchtig-saure und erdig-herbe Noten. Diese junge Version ist noch sehr kantig und weiter Reife wird ein noch komplexeres Aroma erbringen, doch auch jetzt ist die Gueuze auf ihre Weise gut balanciert und bereitet Freude. Vor allem, wenn man sie zu einer passenden Mahlzeit reicht. Doch sollte man sie nicht nach den üblichen Maßstäben für Bier messen. Vielmehr ist sie als ebenbürtig zu den besten Cidrè brut zu erachten und auch durchaus als Alternative zu ausgereiftem Champagner.

Test vom 27.3.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,13,12,14,13,13 - 13,10


Erzengel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

TEST Flasche 1:
Mein Bier ist laut Korken 2002 abgefüllt, hat somit also 6 Jahre gelagert.
Ich hab' diese schon etwas ältere Variante vor ein paar Wochen durch Zufall in St. Vith im Delhaize gefunden - die hatten hinter den neuen Flaschen noch eine etwas älter aussehende Flasche, die noch kein Abfülldatum auf der Rückseite trug - also hab' ich sie neben einer 2008er Flasche zum Ausprobieren mal mitgenommen.
Nach entfernen der schwarzen Alufolie offenbarte sich mir ein total verrosteter Kronkorken. Ich weiß jetzt, warum die Biere noch einen echten Korken tragen - sonst hätte ich das Ganze nämlich wegschütten können.
Nach entfernen des Kronkorkens musste ich unter fließendem Wasser ersteinmal den ganzen Rost von der Flasche schrubben...
Der Korken war auch schon sichtlich gealtert und sah schlimmer aus als von 'nem 25jährigen Wein - immerhin war er nicht auseinandergebröselt...

Jetzt aber zur Bierbewertung:
Der deutlich ausgeprägte Geruch ist sehr frisch, lebendig, leicht fruchtig und nicht zu übersäuert.
Auch bei meiner Variante hält sich der Schaum nicht sonderlich lange.
Das Bier ist sehr CO²-haltig und beim ersten Schluck bei weitem nicht so sauer wie erwartet. Schon der Nachgeschmack des ersten Schluckes ist überwältigend - ich schmecke ein komplexes Frucht-Holz-Hefearoma, über dem eine leicht herbe Säuerlichkeit schwebt, die aber außer im Antrunk überhaupt nicht dominant auftritt. Schon der Hauptteil ist von einer milden Cremigkeit geprägt, der komplexe und schwierig zu beschreibende Nachgeschmack ist sehr lange anhaltend.
Die 6 Jahre Lagerung - auch wenn es die unterste Etage eines Supermarktregales war, ist dem Bier doch sichtlich gut bekommen.
Es ist natürlich vor allem im Antrunk noch immer sehr sauer, aber ich empfinde diese Saure Note als sehr angenehm und auch gut bekömmlich(im Gegensatz zu z.B. dem jungen Cantillon Kriek, was ich vor ein paar Wochen probiert habe).
Es hat was mild-cremiges und ist dadurch auch sehr süffig.
--> kann jedem nur empfehlen, seine Geuze auch mal ein paar Jahre (viell. dann besser im Keller) ruhen zu lassen!!

Test vom 25.3.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,12,14,13,13 - 12,90


TEST Flasche 2:
Für heute hab' ich mir mal die "junge" Flasche mit Abfülldatum Januar 2008 vorgenommen.

Der Geruch, der im Glas verströmt, ist frisch-holzig-säuerlich.
Der Antrunk ist nur im ersten Moment sauer. Schnell kommen zum Hauptteil hin leichte Holzaromen zum Vorschein, ein insgesamt komplexes Aroma, das mir aber nicht so vollmundig und schon gar nicht so cremig vorkommt wie bei der gelagerten Flasche.
Der Nachgeschmack ist holzig-sauer-bitter und hält nicht allzulange an.
--> Eine sehr schöne und aromatisch leckere Gueuze, die meinem Geschmack nach allerdings gerne ein paar Jahre gelagert getrunken werden sollte.

Test vom 21.6.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,12,11,13,12 - 11,90


quack-duck meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

so, endlich mal eine handwerklich gebraute authentische und ungesüßte Gueuze. Nachdem mir das saure Rodenbach mal gar nicht geschmeckt hat, habe ich etwas Bedenken, ob mir diese Gueuze zusagt.
Typischer Gueuze-Geruch steigt aus Flasche und Glas. Die Flasche vermittelt einen edlen Eindruck, ist mit Kronkorken und echtem Korken (kein Plastik!) verschlossen, auf dem steht bottled 2006, ist also noch recht jung. MHD ist 2030.
Ordentlich Schaum, allerdings von kurzer Dauer. Trüb, feiner Geruch. Sauer-erfrischender Geschmack, trocken, erinnert etwas an sehr trockenen Weißwein und Sekt. Minimale Hefenoten, trockener Abgang und Nachgeschmack. Nach kurzer Eingewöhnungsphase richtig lecker!

Test vom 7.3.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,13,11,12,13,13 - 12,55


Kristall-König meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In die Nase steigt ein Aroma von trockenem Weißwein, säuerlich.
Der erste Geschmackseindruck ist bombastisch sauer. Nach einer Eingewöhnung kommen apfelartige Aromen auf der Zunge zum Tragen. Auch ein Hang zum moosig-modrigen (Waldboden) läßt sich nicht abstreiten.
Ein sehr eigenwilliges Bier, dessen Säure die meisten Biertrinker verschrecken dürfte. Dennoch ein Gebräu mit Qualitäten.

Test vom 20.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,11,11,10,11 - 10,85


Barley Wine meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sauer macht lustig. Und hier muß man schon sehr lustig, bzw. tolerant sein. Aber im Ernst, das ist große Braukunst. Sehr frisch, mit Tanninen, enorme Säure (v.a. Milchsäure), leichter Brettanomyces, aber dabei sehr animierend im Trunk.
Schwierig, aber gebt ihm Zeit. Kleiner Tipp: Man kann
daraus auch sein eigenes Faro kreieren!

Test vom 18.8.2005 Noten: 15,14,10,12,12,12 - 12,30


Marienkäfer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Geuze/Lambic ist in Deutschland kaum bekannt. Die Herstellungsweise unterscheidet sich völlig von Pils, Weizen, Alt und Co. Wird mit Wildhefen aus der Luft gebraut, dazu mit altem Hopfen verschönt, der fast keine Bitterstoffe mehr enthält! Wird in einer 0,75 Sektflasche abgefüllt.
Trüb im Glas! Ein Geruch wie moderige Pampelmusen, unglaublich ausdrucksstark - eine dicke Welle unbeschreiblicher Aromen schlägt sich mir entgegen. Eine sahnige Schaumschicht bedeckt schützend das darunterliegende Bier. Holzig im Abgang (wird auch in Fässern ausgebaut).
Sehr bitteres, saures Bier. Aus der Brüsseler Innenstadt, sprich aus Anderlecht. Ein Unikat an Bier...nichts für deutsche Pilszungen. Und ganz nebenbei: Cantillon ist noch nicht einmal das Beste Geuze aus Belgien.....eben nur ne gute "2" !

Test vom 26.12.2003 Noten: 13,14,11,14,15,13 - 13,10




Notendurchschnitt

Aussehen des Bieres 12,71 (7,66)
Aroma 12,85 (6,33)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 12,57 (6,50)
Aussehen der Flasche 12,71 (7,66)
Subj. Gesamteindruck 12,42 (7,66)
Total 12,38 (7,19)
(In Klammern sind die Noten der Biertest-Online Crew angegeben.)

www.biertest-online.de

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