Leffe Vieille Cuvée 

Brauerei Brasserie St. Guibert Leffe Vieille Cuvée Bierbilder einsenden
Brauort Dinant
Region Belgien
Sorte Strong Ale
Alkoholgehalt 8,2% Vol.
Enthält Koriander und Curacao.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

StöpselBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eins von jenen belgischen Bieren, die gleichzeitig süß und herb sein wollen, was aber in diesem Fall zu einem Medizin-artigem, phasenweise toxisch anmutendem Geschmackserlebnis führt. Vielleicht hab ich auch ein Montags-Leffe erwischt, denn das geht ganz stark in Richtung Fehlaromen. Nur manchmal schimmert ein rauchig-holziges Aroma durch.
Schade, denn das Vieille Cuvée liegt vielversprechend rostbraun und schwer im Glas.

Test vom 3.10.2002 Noten: 11,7,4,4,9,4 - 5,40





Online-Tests

osiris300 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein weiteres Bier aus den Hause Leffe:
Aussehen: Rostbraun mit eher wenig Schaum im Trappistenkelch.
Antrunk:
Malzig und recht spritig. Von Holzaromen und Gewürznoten spüre ich bisher nichts.
Mittelteil:
Die spritige Note setzt sich fort, doch kommt langsam und überraschend stark der Hopfen hervor.
Abgang:
Die Spritigkeit bleibt leider bis zum Schluss, doch der Hopfen kommt schön herb hervor. Dagegen gehen die Malznoten völlig unter (Schade!).
Fazit:
Ein eher mittelmässiges Starkbier, ohne weiteres trinkbar, doch meilenweit von den himmlischen Trappisten entfernt.

Test vom 27.4.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,10,11,12,11 - 11,00


schneidc meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Unterstellt man, dass die Biere aus dem Hause Leffe allesamt in eine recht süße, würzige und süffige Richtung gehen (die ich sehr schätze), stellt dieses Bier hier eine deutliche Ausnahme dar.

Die Reifung in Eichenfässern gibt dem Vielle Cuvee einen merklich anderen Charakter und eine gewisse Schwere. Allerdings finde ich das Resultat nicht wirklich gelungen - ein interessantes Bier ohne Frage, aber ich brauche es glaube ich nicht noch einmal. Unter dem Strich eine Enttäuschung!

Test vom 28.1.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,6,5,6,11,7 - 7,00


stülpner meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dieses Bier trifft nicht so ganz meine Geschmacksrichtung.
Dennoch kann ich ihm einiges Positive abgewinnen:
im Aussehen zeigt es eine optimale Standfestigkeit und auch die Flasche wirkt recht aussagekräftig.
Trotz der merkwürdigen Inhaltsstoffe (Koriander, Mais ...) schmeckt es gar nicht übel.
Und mit jedem weiteren Schluck ein wenig überzeugender.
Malzbetonte Aromen, anfänglich recht süß, weichen Bitteraromen, die dann eine gewisse Süffigkeit bewirken.
Den recht hohen Alkoholgehalt schmeckt man ersteinmal nicht heraus.

Test vom 8.11.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,10,10,12,10 - 10,30


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 2121
ersma: lange gesucht. und wo gefunden? in puttgarden im supermarkt der skandinavischen fährlinie. wobei: supermarkt triffts nicht ganz, eher schnapsmarkt. auf drei riesigen etagen alk, alk, alk. ergänzt durch ein paar süßigkeiten. hier kauft der däne sein carlsberg stiegenweise ein, aber auch wodka im 10-l-plastikkanister. eine kleine ecke ist für einzelflaschen reserviert, da gibts schöne sachen, u. a. dieses bier.
bronzefarben mit recht viel mittelfeinem schaum, der sich mittelschnell wieder in seinen ursprungszustand zurückverwandelt.
der geruch ist süßlich, getreidig-malzig und minimal spritig.
der antrunk ist recht co2-arm und bringt eine leicht spritige note mit. süßlich-malzige noten mit aromen von karamell und etwas schoko, aber auch ein fruchtiger hauch ist dabei. die mitte wird herber, deutliche hopfenanteile. würzig-herber abgang, der eher an ein pils als an ein ale erinnert.
die flasche ist leffe-typisch und insofern als gelungen zu bezeichnen. die inhaltsangabe auf dem rücketikett ist etws kurz geraten. von koriander o. ä. steht da nix. „contains barley malt“ steht da. und das in zehn sprachen, einschließlich russisch und finnisch, aber kurioserweise nicht auf deutsch.
fazit: für ein leffe eher enttäuschend. wer was über das leben der mönche erfahren will, die dieses klosterbier brauen, dem sei www.leffe.be empfohlen - soviel zu leffe und zu inbev.

Test vom 16.1.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,8,10,9,10,9 - 9,35


Erzengel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier liegt dunkel und schon fast dickflüssig im Glas.
Die Flasche mit ihrem Lila am Hals sieht edel aus.
Beim Blick auf die Zutaten (Wasser, Gerstenmalz, Mais, Hopfen, Zucker, Koriander. Curacao) frage ich mich, wie das ganze wohl schmecken mag.
Der Geruch ist schön voll-malzig-süß.
Im Mund liegt es sehr schön vollmundig-ausgewogen-süffig. Die 8,2% sind kaum wahrnehmbar. Meine hohen Erwartungen hat es erfüllt - bis auf die angegebenen Gewürze. Von Koriander und Curacao keine Spur. Nicht mal mit gutem Willen zu schmecken.
Im Abgang ist es schön weich-süffig mit schönen fruchtigen Anklängen.
--> Durchaus empfehlenswert.

Test vom 6.1.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,14,12,13,13,13 - 13,00


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht wirklich sehr schön aus. Das Bier im Glas auch. Für diese Stärke eine erstaunliche Schaumbildung. Intensiver Geschmack, sehr kräftig, malzig, süß, gleichzeitig aber im Abgang auch herb. Eigenartige Kombination, die man aber durchaus als gelungen bezeichnen kann.

Test vom 25.12.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,9,9,9,12,10 - 9,85


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Farbe: Rotbraun.
Die Krone: Supergroß, kräftige, cremig.
Der Duft: süßlich, säuerlich, nach vergorenem Obst, Kirsche.

Oha, da lässt sich einiges herausschmecken: eine deutliche Fruchtnote, dezentes Röstmalz (Kakao), dann deutlicher Koriandergeschmack, aber auch andere Gewürze und vielleicht Aromen nach Orangenschale. Das ist ein komplexes Bier, je länger ich nuckle, desto mehr schmecke ich (oder ist das der Alk?). Vom Etikett lässt sich ja leider nicht allzu viel ablesen, die Inhaltsstoffe sind nur unzureichend angegeben. Lediglich Gerstenmalz steht in 10 verschiedenen Sprachen drauf. Na ja, auch wieder was gelernt. Auf Curacao als eine der guten Beigaben, wie ich jetzt bei BTO lese, wäre ich nicht gekommen. Der Abgang hüllt mich wärmend ein und gestaltet sich dabei eigentlich nicht herb, nur leicht herb hallt es nach.
Fazit: Lecker, lecker, lecker…

Test vom 20.11.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,12,12,8,14 - 12,75


Kristall-König meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die 0,33l-Flasche ist beige lackiert im Stile einer Steingut-Flasche.
Mein Bier war lt. Etikett im Juli 2002 abgelaufen. Ein Lotteriespiel?
Dunkel ergießt sich das Bier ins Leffe-Glas, wobei die Schaumentwicklung sich sehr in Grenzen hält. Muß wohl am Alter liegen. Malziger, weinartiger und alkoholischer Geruch liegt über dem Getränk.
Geschmacklich sehr weich und vollmundig mit malzigen Oberton. Eindeutig schokoladige und nussige Einflüsse. Sehr spät einsetzender, aber gewaltiger Abgang aus einer Mixtur von Kaffee und Portwein. Wärmend in der Kehle.
Sehr vielschichtiges und komplexes Bier von Leffe. Trotz (oder gerade deswegen?) 5 Jahre über dem Datum ein Genuß. Wunderbar altes Zeug.

Test vom 6.6.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,14,12,13,12,13 - 12,75


wiking meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Kann man auch hier beim Zisch kaufen, nicht gerade billig... (über 2 EUR)
Farbe: Nicht trüb, mittel bräunlich, tolle stabile Krone.
Aroma: Schwer getreidig, gut aromatisch, süßlich.
Geschmack: Kräftig, dabei (röst)malzig,hefig, rezent, eigentlich sehr gut!!
Nachgeschmack: Gut, kräftig, getreidig, sehr rezent, aber lecker, gut herb.
Fazit: Sehr gutes Bier, kräftig, gut gehopft, rezent..TOLL! SEHR GUT!

Test vom 17.4.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,13,12,13,13 - 12,60


Jürgen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein extrem fruchtig riechendes und schmeckendes Starkbier aus Belgien. Ich finde es gelungen!

Test vom 22.10.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,9,9,10,9 - 9,20


Bateman meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sehr stark aufschäumendes Bier mit rötlich-rostiger Farbe. Grobporig und nicht sehr lange haltbar. Typisch-säuerlicher Geruch nach Mais.

Zwiespältiger Antrunk. Zum Einen etwas säuerlich, zum Anderen aber auch sehr fruchtig. Die Fruchtigkeit gewinnt und lässt das Säuerliche harmonisch und arttypisch erscheinen. Es bleibt säuerlich, fast kernig, sogleich fruchtig aromatisch. Der Abgang ist lang und malzig geprägt. Es zeigt sich eine Kunst, welche es vermag, das maisbedingte Säureempfinden mit einer Fruchtigkeit zu kombinieren. Das Bier ist harmonisch, wenngleich die Säurelastigkeit einem erfahrenen Genießer nicht verborgen bleibt.

Test vom 12.8.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,10,9,10,9 - 9,30


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Hintergrund: Notre Dame des Leffe ist eine Norbertinerabtei in Belgien. Dieser Orden wurde 1121 durch Norbert von Xanten gegründet. Später hat sich jedoch die Bezeichnung Prämonstratenser nach dem Gründungsort Prémontré durchgesetzt. Interessant ist, dass sich die Produkte von Leffe nicht Trappistenbiere nennen dürfen. Dies beruht darauf, dass das Kloster bereits seit der französischen Revolution selbst nicht mehr braut und die Braulizenz 1950 an externe Brauer abgetreten wurde. Es dürfen sich jedoch nur jene Biere, die innerhalb eines Zisterzienserklosters gebraut werden Trappistenbier nennen. Vieille Cuvée bedeutet in etwa „alter Verschnitt“ Durch einige Übernahmen ist das Bier jetzt bei dem Riesen Interbrew gelandet.

Das hat der Qualität jedoch keinen Abbruch getan. Leffe Vieille Cuvée hat einen voluminösen Körper. Schon beim öffnen der wunderschönen Flasche strömen komplexe Fruchtaromen in die Nase des geübten Bierfreundes. Beim einschenken entwickelt sich ein feinporiger eleganter Schaum. Der Antrunk ist trocken, mit komplexen Aromen aus leichtem Röstmalz und kirschähnlicher Fruchtigkeit. Der Abgang bringt ein wärmendes und sehr ausgewogenes Spiel unterschiedlichster Nuancen feiner Bitterstoffe, ausgewogner Fruchtakzenten und würziger Koriander-Note zu Tage. Die Inhaltsstoffe (Mais, Zucker, Koriander usw.) ließen schlimmes erwarten, aber ganz im Gegenteil, ich bin begeistert. Ein wahrhaft grandioses Bier.

Test vom 28.10.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,15,9,13,15,13 - 12,70


Suffkopp meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dieses amber-farbene Bier will mit dem Schäumen gar nicht mehr aufhören, ein cremiger und dunkler Schaum, der fast ewig steht. Hefig, malzig und von einer Fruchtigkeit, die ich mal als exotisch bezeichne, ist der Duft. Neben dem Leffe Radieuse ist das Vieille Cuvée das zweite Leffe-Bier, das mit Gewürzen versetzt ist: Kardamon und Curacao nennt das deutsche Ergänzungsetikett, außerdem enthält es auch Mais und Zucker. Geschmacklich ist es auf der malzig-herben Seite, ab dem Mittelteil leicht alkoholisch. Zum Mittelteil hin nimmt die Herbe zu und wirkt zum Abgang ein wenig scharf - die Wirkung der Gerwürze? Der Nachhall ist herb-aromatisch, irgendwie etwas ungewöhnlich, aber interessant. Dieses Gewürzbier ist einen Versuch wert.
P.S.: Auf meinem Bier steht ein Alk-Gehalt von 8,2%.

Test vom 5.8.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,10,10,11,11,10 - 10,60




Notendurchschnitt

Aussehen des Bieres 11,69 (11,00)
Aroma 10,84 (7,00)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 10,53 (4,00)
Aussehen der Flasche 11,46 (11,00)
Subj. Gesamteindruck 10,84 (4,00)
Total 10,80 (5,40)
(In Klammern sind die Noten der Biertest-Online Crew angegeben.)

www.biertest-online.de

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