Die Ostalbmetropole Aalen ist vor allem durch die Bundesliga-Ringer des KSV bundesweit bekannt, wobei derzeit ein Insolvenzverfahren gegen den Verein läuft. Auch im Fußball ist man immerhin (noch) in der Regionalliga Süd vertreten. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es im Stadtgebiet noch vier eigenständige Privatbrauereien gibt.
Die älteste davon ist die 1668 gegründete Aalener Löwenbrauerei. Klein, aber fein, scheint deren Motto zu sein. Das vor mir stehende Exportbier hat eine einladende, leicht dunkle Farbe und gefällt durch seine Schaumstabilität. Ein echtes Fernsehbier, so könnte man meinen.
Nun, ganz so gut wie der optische Eindruck ist der Geschmack des Bieres nicht. Der Antrunk ist malzbetont und unspektakulär, aber nicht wässrig. Danach steigert sich das ganze, wobei der durchaus vorhandene Aromahopfen die starke malzige Süße nicht vollständig kompensieren kann. Auch der Abgang ist malzbetont.
Wer gerne bayrische Biere trinkt, darf meiner Wertung gerne noch einen oder zwei Punkte hinzufügen. Auch bei mir hat das Löwenbräu die subjektive "11" nur knapp, aber auf Grund der zu großen Süße letztendlich doch berechtigt verfehlt. Dennoch keine schlechte Sache.
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| Test vom 25.1.2005, Gebinde: Fass
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Noten: 13,10,11,11,-,10 - 10,63
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