# 1672
ersma: richtig starker tobak, denn das bier hat sage und schreibe 5 %. das normale nur 3,5 volt. daher ist die bezeichnung "starköl" mehr als berechtigt...
mittelpilsige farbe, mittelperlig, mittelviel mittelfeiner schaum, der mittellang hält - soweit ein sehr mittleres bier.
der geruch hat eine pappige dominanz, die ich lager und export zuordnen würde. ein pils riecht i. a. anders.
der antrunk ist süßlich mit deutlich pappiger note. die mitte bringt zunehmend hopfen mit, der abgang ist hopfendominiert, hat aber nach wie vor eine pappnote. der späte abgang ist sehr, sehr hopfig. wo holt das bier das noch hier? geschmacklich ists eindeutig ein lager, das hier mit falschem etikett ausgezeichnet wurde, vermutlich, um über die pils-schiene mehr abzusetzen.
die flasche gefällt. glänzender kupferkragen, etikett ist oval, glänzend weiß mit schwarzer schrift, das "brygg" erleuchtet in spiegelndem kupfer. hinten steht was von "kvalitetspilsner".
fazit: ich kauf n pulli und krieg ne jacke - merkwürdig. das ist verarsche, ein lager als pils zu verkaufen. zumal das lager sich mit äquatorbieren messen kann. also von "bästa pilsner" weit entfernt.die endnote spiegelt das gesagte und erschmeckte wieder. finger weg.
|
|
| Test vom 26.3.2008, Gebinde: Glasflasche
|
Noten: 10,5,6,9,12,3 - 5,80
|