# 998
ersma: die brauerei ist bestandteil der aischgründer bierstrasse, einer tollen radtour (wenn man vor ort probieren will), auf der man alle paar km über ne andere brauerei stolpert. geht auch per auto, wenn man nur mitnehmen will, obwohl zwei oder drei der etwa zwölf brauereien mitnehmbier nur im 2-l-syphon anbieten. abgesehen von denen bekommt man aber auch alle biere im guten getränkemarkt vor ort.
kupfer-bräunliche farbe, im glas hängt im oberen drittel eine deutliche wolke, die sich kaum bewegt, was an der unperligkeit im glas liegt. darüber eine ordentliche schaumkrone, die allerdings nur mittelstabil ist.
geruch ist röstmalzig, mit noten von kaffee und karamell.
antrunk säuerlich-herb. erstaunlich, weil man ja eher den süßen start erwartet. die malznote kommt dann zur mitte hervor. leichte säuerlichkeit bleibt, aber die aromen werden zunehmend süßlich. gegen ende dominiert die röstmalzigkeit deutlich und bringt aromen von lakritz und kaffee mit. sehr spät kommt wieder etwas hopfen zum vorschein.
die wolke (s. o.) ist faszinierend stabil und wandert mit. bei halbleerem glas ist sie in fast unveränderter form vorhanden, erst im letzten drittel wird sie angekratzt und ändert die form.
die 0.5-l-plopp-flasche kommt mit etiketten, die bei allen sorten der brauerei gleich sind, bis auf die beschriftung (logisch) und die farbe der rauten. hier sind sie braun.
trinkbar, aber nicht der hammer.
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| Test vom 16.11.2006, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 9,8,11,9,8,9 - 9,10
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