# 889
ersma: man staunt über vortester wastl. hat noch nie n märzen getrunken und erwischt gleich so einen exoten...
in aischgründ liegt der beginn der "aischgründer bierstraße". das sind brauereien, die alle in und um neustadt a. d. aisch liegen.
orange-bräunliche farbe, also recht dunkel für ein märzen. der wenige mittelfeine schaum ist recht flüchtig, was normal ist, schließlich müssen märzen als klassische wiesn-biere ja auch schnell eingeschenkt werden.
der geruch ist ausgewogen hopfig-malzig mit rauchnote.
antrunk feinperlig, (röst)malzig, süßlich mit herber note. der hopfen gibt zur mitte hin gas, etwas malz bleibt im hintergrund. auch das ende ist hopfendominiert, deutlich herb, wie ein pils. dazu würzig, mit erdig-rauchigen noten. sehr süffig.
der flasche sieht man an, dass sie aus einer kleinen brauerei kommt. ich sag nur rosa-weiße rauten...
aber das wappen ist schön. was sehr für das bier spricht, ist das kurze haltbarkeitsdatum von einem monat. das zeigt, dass hier nicht pasteurisiert wird oder haltbarmachende stoffe verwendet werden.
fazit: ein ungewöhnlich dunkles märzen, das etwas herber daherkommt und eine leichte rauchnote hat. probierenswert.
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| Test vom 13.10.2006, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 9,10,13,12,6,11 - 10,85
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