Das Ake Grape kommt in einer 0,33l-Braunglas-Longneckflasche zu mir. Das abendsonnen-orangerote Etikett ist nicht aufdringlich, aber auffallend, naheliegend, das hier nicht nur Bier drin zu finden sein wird. Auf dem orangefarbenem Etikett ist dann eine blaue Raute zu finden, auf der sich wiederum stilisiert die Umrisse von zwei Türmen und der Schriftzug AKE befindet. Wofür AKE steht, das findet sich zwar nicht auf dem Etikett, dafür die Inhaltsliste: 50% Jacobinus Hefe-Weizenbier, 50% Blutorangen-Grapefruit-Erfrischungsgetränk mit 8% Fruchtgehalt. In beidem zusammengemischt ist dann auch Zucker, Blutorangensaft, Grapefruitsaft, Zitronensaft, Mandarinensaft, natürliches Aroma, Mandarinenextrakt, Citronensäure, färbendes Konzentrat aus Karotte, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Johannisbrotkernmehl. Diese lange Liste erfreut den Bierpuristen natürlich nicht und lässt eher Übles befürchten. Ich für meinen Teil war dann aber doch angenehm überrascht: orange-rot und schaumig steht das Getränk vor mir und erinnert mich an Bier, Sommer, Cocktails (a la Tequila Sunrise) und mehr. Und geschmacklich ist es ein wirklich erfrischendes Ding, dessen Weizenbierbasis noch gut zu erkennen ist, das im Übrigen aber geprägt wird von leicht herben Grapefruit-Blutorangenaromen. Das macht die Sache wie ich meine zu einem guten Durstlöscher, der obendrein wenn man eben nicht nur puristische Gedanken hegt nett anzusehen ist. Fazit: Weit besser als erwartet, wenn sich wieder einmal die Gelegenheit ergibt, dieses Getränk in einem Markt zu finden werde ich einen zweiten oder auch dritten Versuch starten.
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| Test vom 2.12.2008, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 10,10,11,11,9,10 - 10,25
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