Ein neues Bier vom Altstadthof in Nürnberg, und auch sonst stellt ein Rotbier Bock sicher eine Rarität da. Zunächst fällt das kräftige Aufschäumen auf. Bräunlich und haltbar steht der Schaum auf dem rot-braunen Bierkörper. Es riecht buttrig; das scheint das Markenzeichen des Altstadthofes zu sein. Ansonsten duftet es malzig. Hopfen merke ich nicht.
Der Antrunk gibt sich malzig, süß, leicht fruchtig und säuerlich, aber nur wirklich nur wenig. Hauptsächlich schmeckt es nach Butter. Meine bessere Hälfte bemerkt noch: Wie Marzipan. Da kann ich zustimmen, es geht in diese Richtung. Im Abgang nimmt die Butternote noch zu. Den Bock merke ich nicht, weder geschmacklich noch vom Alkohol. Super süffig, davon will ich mehr. Kein Problem, das kleinste Gebinde ist eine Ein-Liter-Flasche.
Fazit: Vielleicht kein Bock, aber ein Superbier.
Bleiben noch ein paar Basisdaten nachzutragen. Verwendet wurden rotes Gerstenmalz (Sorte Auriga und Barke) und als Hopfen Hersbrucker Tradition; alle Zutaten in Bioqualität. Stammwürzegehalt: 16,4 %; Bitterwert: 18 BU.
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| Test vom 6.1.2012, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 14,13,13,12,12,14 - 13,30
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