ersma: hatte neulich den melchior und gaspar gestestet und geschrieben, dass ich den balthazar leider nicht gekriegt habe. beim umsortieren des bierkellers ist er dann erfreulicherweise doch aufgetaucht, so dass die drei könige nun komplett sind.
sehr dunkel rubinfarben, mit einem monströsen schaumberg. gleich nach dem entkorken fängt der schaum an, aus der flasche zu krabbeln. entsprechend lang dauerts bis zum ersten schluck. für ein bier von alvinne sind hier erstaunlich wenig hefeklumpen drin.
der geruch verrät, was drin ist: kardamom und koreander und ingwer. vor allem letzteres.
der antrunk ist ingwerbetont und recht trocken. die mitte wird noch trockener und herb. das ende kommt schnell und bringt neben hopfen und malziger süße noch mal einen schwall ingwer und kardamom mit. schwieriges bier.
die flasche ist wie immer bei alvinne mit einem etikett versehen, auf dem sich alles drängt. wenig attraktiv.
fazit: optisch genial, geschmacklich wirkt es sehr unrund.
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| Test vom 22.6.2011, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 13,7,7,9,7,8 - 8,30
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