Amarcord La Tabachéra 

Brauerei Spring srl Amarcord La Tabachéra Bierbilder einsenden
Brauort Falciano
Region San Marino
Sorte Barley Wine
Alkoholgehalt 10,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Getestet beim Dutch Ratebeer Gathering am 27.10.2007:
Muffig-fruchtiger und störend gewürziger Geruch. Leicht fruchtig angehauchter, unangenehm gewürziger und phenolischer Geschmack, der eigentlich zu keinem Zeitpunkt wirklich gefällt. Der Abgang ist weiterhin phenolisch-gewürzig. Nein danke!

Test vom 5.11.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,7,8,7,7,8 - 7,65


quack-duck meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Kupferfarben fließt das Bier aus seiner schön gestalteten Flasche. Beiger Schaum. Malzig und süßlich, sehr kräftig, alkoholisch. Ich erschmecke Honig, Kräuter, Gewürze und etwas guten Hopfen.

Test vom 22.7.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,7,10,13,11 - 10,45


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Nummer 3 der Amarcord-Reihe und die Nummer 22 der Sardinien-Tests kommt in der mir mittlerweile vertrauten 0,5l-Bügelverschlußflasche zur Verkostung. Etikettierung wie üblich auf Basis eines pastellgelben Grundtons, hier jedoch überlagert von Dunkelblautönen und einer älteren (Möchtegern-)Schönheit mit roten Haaren und schwarzem Wäschestück, das die ausladenden Formen verbirgt. Meine Sprachkenntnisse sind zu dürftig, und ein Lexikon steht mir derzeit nicht zur Verfügung. Deshalb hier meine - zugegeben freie - Interpretation: Da auf allen (!) Amarcordflaschen „Damen“ zu finden sind, und diese in unterschiedlichen Ausprägungen, beschließe ich, dass diese alle dem „horizontalen“ Gewerbe, zumindest aber Barbetrieben, zuzuordnen sind. Wenn diese Interpretation stimmt, vermute ich, dass ich hier wohl die „Puffmutter“ vor mir habe. Und die ist schwer. Schwer im Gewicht und schwer im Geschmack. Nachdem mich schon die Schwester „La Putena“ an Bockbier erinnerte, hat man es hier wohl in Reinkultur vor sich: Bräunlich-amberfarben, aufschäumend, eher untypisch recht schaumstabil. Geschmack: Alkoholisch. Erst jetzt schaue ich auf die „Wertzahl“ und sehe: 10% stehen auf dem Programm. Das bedeutet Sprittigkeit, und an Obst erinnernde, ich möchte schon sagen, morbide Süße. Also, wer sich schnell „abschießen“ möchte, ohne auf echte Spirituosen zurückgreifen zu müssen, der liegt hier richtig. Malzig im Geruch, süßlich und schwer im Magen liegend. Da ich heute, am 5.7.2007, wieder mal kaum was gegessen habe, wird sich mein Körper über die zugeführten Kalorien freuen. Ich - als mein geistiges, nicht körperliches Ich - befinde: In der Tat hat sich die Brauerei auch bei dieser Sorte Mühe gegeben, etwas „Eigenständiges“ auf die Beine zu stellen. Das scheint auch der Anspruch zu sein. Ich zitiere das Etikett „In a world of industrial beers, Amarcord’s products are distinguishable by colour, perfume, freshness, typical of a craft product, painstaking in each details“. Das stimmt wohl. Nur leider geht es gar nicht konform mit meiner individuellen Abneigung gegenüber Bockbieren. Daher ist es für mich das schwächste der bisher 3 von mir getesteten Amarcord-Biere.

Test vom 16.7.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,9,10,8,7,8 - 8,80


gerresheimer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In der vierten Bügelverschlußflasche aus San Marino (die übrigens alle mit durchaus schön gestalteten Etiketten beklebt sind) wartet der dickste Brocken. Ein 10%iges rotbraunes Bier, wohl am ehesten so eine Art Barley Wine. Fast schon ölig läuft das Bier in die Trappistenbier-Schale und überrascht tatsächlich mit einer recht stabilen aber flachen Schaummütze. Ich schnuppere vorsichtig am Glas: sehr süß, malzig, fruchtig, dazu Nuancen von Karamell und Alkohol. Als Süßbier-Nichtmöger bin ich beim Antrunk etwas vorsichtig. Wie ein Panzer bahnt sich das Starkbier mit aller Macht seinen Weg durch den Mund- und Rachenraum und wirbelt dabei jede Menge verschiedener Geschmäcker herum. Erstaunlicherweise ist das Bier aber nicht alkoholisch oder gar spritig. Alles andere ist vorhanden (Hefe, Dörrobst, Karamell, Bitterschokolade, Früchte, Malz) und so wirkt dieses Bier eher wie ein Likör. Im Abgang kommt auch hier wieder der Hopfen hervor und mischt auch noch heftig mit. Dieses Bier ist das bei weitem kräftigste Bier, das ich je getrunken habe. Aber es ist mir absolut anbegreiflich, wie man solch ein Bier unter südlicher Sonne trinken kann. Außer man sehnt sich nach einer kräftigen Ohnmacht mit nachfolgender Kleinhirnerweichung. Ich muß zugeben, daß ich bei Temperaturen über ca. 5° Celsius Angst hätte, mich mit »La Tabachéra« anzulegen.

Test vom 24.12.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,7,8,7,12,7 - 7,90




Notendurchschnitt

Aussehen des Bieres 11,00
Aroma 8,50
Süffigkeit
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Nachgeschmack 8,00
Aussehen der Flasche 9,75
Subj. Gesamteindruck 8,50
Total 8,70


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