Anchor Steam Beer 

Brauerei Anchor Brewery Co. Anchor Steam Beer Bierbilder einsenden
Brauort San Francisco
Region USA
Sorte sonstiges
Alkoholgehalt 4,9% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

Regensburger meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben


Kupfer-orange in der Farbe, schön stabiler Schaum. Der Geruch erinnert an den leicht fauligen Gärgeruch aus Obstbrennereien, überreife Früchte und ein Hauch Hopfen.
Erster Schluck: Vergesst alles, was ihr glaubt über amerikanisches Bier zu wissen!
Sehr geile Malzigkeit, erinnert an ein hiesiges Landbier, ist aber nicht so kantig. Das heißt konkret, dass enorm viele Fruchtaromen neben der Malzigkeit den Weg zum Gaumen finden, überreife Orange, leichte Zitrusnote, sogar etwas saure Beerenfrucht. Trotz verhältnismässig moderaten 4,8% Alkohol sehr vollmundig und voluminös - wirkt fast wie ein IPA. Hintenraus ist es dann ordentlich trocken, so wie es sich gehört. Viel Extralob für die Aufmachung der Flasche, da ist das Design mal richtig gelungen. Wenns irgendwie geht muss ich mich mal weiter mit den guten US-Kleinbrauereien auseinandersetzen.

Test vom 17.3.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,8,10,12,14,12 - 11,30


Biergourmet meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das aus dem sonnigen San Francisco stammende Malz(!!!)bier lockt durch sein hübsches Erscheinungsbild in der Flasche, entäuscht aber anschließend im Glas durch seinen blutbiselgelb-braunen Teint. Fies im Geschmack, noch fieser im Nachgeschmack (wie wochenlang getragene Wandersocken). Fazit: Insgesamt nicht zu empfehlen!

Test vom 11.6.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 5,4,6,3,9,5 - 4,90


Dr.Lovely meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Wow, das ist mal ne schöne Bierflasche!
Bronzefarben ergießt sich das kühle Nass ins Testglas. Die Krone ist leider schnell weg. Malziger und süßer Duft, im Antrunk röstmalzig und süßlich, aber dann auch bitter. Etwas schnapsig. Mal was anderes aus Country-Country.
Prädikat: ok

Test vom 2.12.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,9,8,10,15,9 - 9,20


Herzog Wilhelm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Na dann setze ich doch gleich noch einen drauf ... "use opener" steht auf dem blauen Kronkorken mit dem Anker - aufschrauben ist nicht(mehr?). Die Flasche finde ich weniger schön, das Etikett ist irgendwie lieblos auf "alt" gemacht. Also ran an den Öffner. Der Flasche entströmt Ale-artiger Geruch, vermischt mit einem kräftigen Malzaroma. Mäßig perlend und schäumend liegt das Bier im Glas. Der recht bittere Antrunk überrascht dann doch etwas, da bleibt wenig Platz für andere Aromen. Kein Vergleich in dieser Phase zu einem guten vielschichtigen Ale. Der Versuch geht eher in Richtung "Bitter-Ale", bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Underperformer ... und ein Bier das deutlich besser riecht als es schmeckt.

Test vom 30.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,8,8,6,8 - 8,15


Oetti-von-Kioskus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der zweite Test am selben Tag für dieses ach so seltene Bierchen :-(
Mein englischer Tesco hat mich heute mit einem Bier beschenkt, welches satt rotgolden im Glas leuchtet, schön fruchtig-röstmalzig duftet und nach kurzen Aufschäumen gar keine Blume ausprägt (wohl mein Fehler). CO2 ist aber sicht- und spürbar vorhanden.

Über dieses Anchor ist im Prinzip schon alles geschrieben worden. Eine seltene Achterbahnfahrt durch die Aromen dieser Welt: Im Antrunk mild würzig mit leichter Fruchtnote, gewinnt die Würze bald an Fahrt und übernimmt mit der aufkommenden starken Hopfenherbe im Mittelteil das Ruder des Ankers. Jetzt auch teilweise etwas säuerlich. Es folgt eine bittere Spitze, dann ein langer mildbitterer Ausklang.

Fazit: Anklänge an ein Ale: ja. An ein Lager: nein (wurde vor mir von jemanden geschrieben). Es ist irgendwie ein sehr würziges Ale mit gelegentlich etwas säuerlichem Unterton. Nicht unbedingt süffig, aber durchaus lecker. Außerdem mein erstes USA-Bier, da man vorher immer zu 'klein' war...

Test vom 29.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,13,8,13,14,13 - 12,10


Grima meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Bestellt bei bierzwerg.de! Die Flasche sieht mal absolut geil aus. Sehr uneuropäische Form, aber das Etikett ist unübertreffbar. Das Bier im Glas erinnert an ein Rauchbier, die Schaumkrone ist mächtig, mittelporig und hält sich lange im Glas. Der Antrunk fällt sehr merkwürdig, aber auch interessant aus. Stark würzig, gut angenehm malzig, der Nachgeschmack ist fruchtig-süßlich. Zum Mittelteil hin nimmt die bittere Note deutlich zu. Interessantes Bier!

Test vom 29.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,10,11,12,11 - 11,15


Kristall-König meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Röstmalziger, delikater Geruch. Süßlicher Start. Dann sofort röstmalziger. Die Mitte hält einige aromatische Tendenzen parat, getreidig untermalt. Schokoladiger Ausklang mit leichter Bitterkeit.
Ein schönes Bier in einer ebenso schönen Flasche.

Test vom 13.8.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,11,11,12,11 - 11,10


Montana meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Anchor Steam Beer riecht moderat nach Hopfen- und Malz, auch etwas nach Brot.
Es hat eine durchschnittliche weiße cremige Schaumkrone, die lange anhält. Das Bier ist orangefarbend und leicht wolkig.
Der Geschmack ist ziemlich Bitter, es ist nicht viel Süße vorhanden, die Länge ist durchschnittlich.
Es hat einen mittleren Körper, ist trocken mit relativ wenig Kohlensäure. Etwas metallisch im Abgang.
Ein gutes Bier, angenehmer als das Liberty Ale von Anchor.

Test vom 24.5.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,9,9,10,13,10 - 10,05


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 1649
ersma: "heute ist anchor eine der kleinsten und traditionellsten brauereien in der wlet", so stehts (übersetzt) auf dem halsetikett. "klein" ist wohl definitionssache. sicher ist die brauerei klein, verglichen mit miller oder anheuser. wenn sie aber richtig klein wäre, würde es das bier wohl kaum in diversen deutschen läden geben.
dunkel-karamellfarben, marginal perlig. recht unschaumige angelegenheit, ist aber normal für ein obergäriges.
der geruch ist süßlich, ale-ig. leicht rauchige note im hintergrund.
der antrunk lässt zunächst an ale denken. malzig süßlich, mit einer gewissen herbe. kräuterartige aromen, die in eine herb-bittere, leicht medizinische richtung gehen. die mitte wartet mit hopfen auf, der das kräuterartige gut ergänzt. der abgang ist nach wie vor herb-bitter, hier kommt aber linderndes malz hervor, das sich nach und nach einen platz erkämpft, ohne aber dominant zu werden. rundes ende mit langem nachhall.
die knubbelige 0.355-l-pulle hat einen schraubkronkorken, wie ich mal wieder nach dem abhebeln feststellte. schöne etiketten mit lesenswertem text. hinten ein völlig unpassender weißer aufkleber, der mit schwarzer schrift über den import nach nl aufklärt und in einem dutzend sprachen die bestandteile auflistet.
fazit: lt. halsetikett ist das "steam" ursprünglich von "westwanderern" an der westküste unter primitiven bedingungen ohne eis gebraut worden.
fazit: ein sehr eigenes und ungewöhnliches bier auf hohem niveau. unbedingt probierenswert.

Test vom 17.2.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,12,13,12,12 - 11,95


thomas.k meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Fläschlein mit dem Anker sieht putzig aus. Es duftet fruchtig und sieht trübe aus, etwa wie Berliner Weisse trüb mit ganz wenig Himbeer Sirup. Eine Schaumblume wächst erst gar nicht. Der Geschmack übertrift alles, was meine Erwartungen an Amiplürre bisher vermuten lassen würden. Ein fruchtiges Aroma geht harmonisch in herbe und dann wieder in malzige aber unaufdringliche süße über: Respect!

Test vom 25.1.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,12,12,11,12 - 11,75


osiris300 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das klassische California Common !

Das Anchor Steambeer ist ein völlig eigener Biertyp, der nur in Kalifornien beheimatet ist.

Farbe: Amber bis bräunlich, mittelprächtiger Schaum

Antrunk:
Fruchtig, aleartig, recht starke Kohlensüure.

Geschmack: Nebst der Fruchtigkeit wendet er sich in Richtung Lager. Die Hebheit kommt zum Vorschein.

Abgang: Relativ Herb.

Fazit: Das Anchor Steambier ist ein eigener Biertyp, der auf einmalige Weise eine Kombination von Ale und Lagerbier ist. Für jeden Biertester Pflicht !

Test vom 24.9.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 15,15,14,14,15,14 - 14,30


Bateman meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier ist mittelmäßig bis schwach aufschäumend. Die feinporige Blume hält sich nur kurz. Bräunlich ist das Bier in der Farbe, gute Trübung. Süsslich fruchtiger Geruch, etwas malzig.

Milder Antrunk. Danach wird das Bier malziger, aber auch deutlich bitter. Besonders im Abgang tritt eine angenehme, fast scharfe Hopfenbittere hinzu. Vom "Steam" ist nicht viel zu merken, bestenfalls im Nachhall. Trotzdem nettes Bierchen!

Test vom 10.4.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,11,10,12,12,11 - 10,75


Kölschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Es riecht ein wenig wie ein Rauchbier, was meinen Geschmack nicht wirklich trifft. Der wässrige Antrunk lässt nichts gutes erwarten, der Mittelteil jedoch ist schön malzig gestaltet, auch ein fruchtiger Beigeschmack ist deutlich zu vernehmen. Der Nachgeschmack schmeckt erdig, dann hopfig, dazu kommt ein mittelbitterer Geschmack. Zu betonen ist noch die schön gestaltete Flasche....hat was.

Test vom 6.11.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,12,10,14,11 - 11,15


Suffkopp meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dieses Bier ist von einer eigentümlichen amerikanischen Sorte, die bei BTO bislang nicht gelistet ist: ein California Common. Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Westen Biere mit untergäriger Hefe gebraut, obwohl die Brauer keine Kältemaschinen hatten, eine rustikale Biersorte, die technisch schwer zu verstehen ist.
Das Steam Beer aus der kleinen Anchor Brewery (brauen auch ein tolles Porter!) rangiert farblich zwischen orange und amber, mit einer hübschen aber schnell verblühenden Blume. Es ist ein Bier der leichten, aber feinen Aromen. Duft röstig-bitterhopfig dominiert, von einer schlanken Fruchtnote begleitet (Pfirsich?). Im Antrunk leichte, fein perlende Kohlensäure, leicht hopfig, im Mittelteil fruchtig erdige Würze, trocken-bitterer Abgang wie bei einem englischen Ale, der Nachgeschmack bleibt nicht zu kräftig, aber lange im Mund zurück. Ein feines, unaufdringliches Bier, das prima runtergeht. Bierland USA? In diesem Fall gern.

Test vom 25.3.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,11,12,12,13,11 - 11,20




Notendurchschnitt

Aussehen des Bieres 10,21
Aroma 10,57
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 10,78
Aussehen der Flasche 12,28
Subj. Gesamteindruck 10,71
Total 10,64


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