Das Andechser Winterbier gibt es nur vom Fass im Bräustüberl auf dem heiligen Berg in Andechs und auch nur von Martini bis Josefi. (11.Nov. bis 19.März - für diejenigen die im Religionsunterricht nicht aufgepasst haben)
Die Farbe des kellertrüben Dunklen ist deutlich heller als der dort ebenfalls gern getrunkene Doppelbock, der Schaum hält sich nur kurz. Die Stammwürze liegt wie beim normalen Andechser Dunklen bei 12.5%, der Alkoholgehalt dürfte wohl ebenfalls bei ca. 5% liegen.
Geschmacklich ist das Winterbier für ein dunkles überraschend bitter, allerdings in einem angenehmen Rahmen. Das Bier schmeckt wenig süss und auch nur wenig nach Malz, im Mittetteil fehlt so leider ein wenig Aroma, dafür ist es ausgesprochen süffig. Im Abklang bleibt die hopfige bittere Note vermischt mit einem fast schon leicht rauchigen Aroma. Ein Besuch in Andechs ist ja aus Prinzip schon jedem Bierkenner geboten, sollte der Besuch in die besagte Zeit fallen, das Winterbier sei hiermit ausdrücklich empfohlen.
|
|
| Test vom 2.7.2009, Gebinde: Fass
|
Noten: 7,11,12,12,-,11 - 10,89
|