# 780
ersma: belgien - das unentdeckte land. immer wieder findet man was neues. in diesem fall was aus der direkten nachbarschaft der legendären "westvleteren".
rotbraune farbe, extrem trüb. lässt keine schwebeteilchen erkennen, die, bei fast einem halben cm bodensatz, doch vorhanden sein sollten. obendrauf ein bräunlicher schaumberg, der sehr stabil ist und sich mit der zeit von mittelfein nach sehr grobporig verwandelt.
geruch ist röstmalzig, nussig, etwas spritig.
antrunk ölig, leicht spritig, süßlich, röstmalzig. mitte wird herber, wirkt schwer. das ende kommt gemischt und gewaltig. hopfen ist da, viel röstmalz, die schwere des alkohols, würze mit aromen von brot, karmell und waldboden.
die flasche kommt mit merkwürdigem etikett daher, auf dunklem elefantenpapier sehen wir eine gezeichnete mischung aus baccus, kind und engel (mit badelatschen), die einen angrinst und den becher hebt. der fette strichcode wirkt störend. links und rechts ist das etikett durch schwarz-gelb-roten streifen begrenzt, auf dem "belgian beer" steht.
fazit: das bier erweckt den eindruck eines "sehr schweren" bieres. lecker, aber schmeckt trotz der "nur" 8 % wie 15 %. vorswichtig einschenken aufgrund des gewaltigen bodensatzes.
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| Test vom 17.8.2006, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 10,11,11,10,7,11 - 10,55
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