# 1599
ersma: danke an den doppelbock für die flasche.
nach dem spannenden erlebnis mit dem "antiek blond" (s. dort), bot sich natürlich der test dieses bieres an.
ocker-gelblich und trübe stehts im glas. feine schwebeteilchen sind im glas und einige bilden mit der zeit einen sichtbaren bodensatz. recht wenig schaum, was aber auch an der behutsamen einschenkmethode liegt. der letzte mm hält aber ewig.
der geruch ist fruchtig, süßlich. beeren und orange.
der antrunk gibt sich sehr perlig, man hat fast nur schaum im mund. hefig, säuerlich, zitrusfruchtig. zur mitte hin wirds herber, wobei die säure den ton angibt. auch der abgang ist von den zitrus-aromen dominiert. hier kommt aber langsam eine süßliche note hinzu, die im weiteren verlauf zunimmt und es im späten ende fast schafft, sie säuerlichkeit zu verdrängen.
die flasche kommt mit merkwürdigem etikett daher, auf dunklem elefantenpapier sehen wir eine gezeichnete mischung aus baccus, kind und engel (mit badelatschen), die einen angrinst und den becher hebt. der fette strichcode wirkt störend. links und rechts ist das etikett durch schwarz-gelb-roten streifen begrenzt, auf dem "belgian beer" steht. warum das ganze "super 5 blond" heisst, obwohl es nur 5 volt hat gegenüber dem "blond", welches 8 umdrehungen aufweist, erklärt sich nicht.
fazit: erfrischend säuerliches und dennoch aromatisches bier. allerdings vermelden die geschmacksnerven nur durchschnittliche reizung.
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| Test vom 9.11.2007, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 10,9,8,9,7,9 - 8,85
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