Eines der wenigen ungarischen Biere, die ausschließlich ungarisch beschriftet sind. Das Mais drin ist, erkennt man, aber was ist "Felhasználásával"?
Flasche: Standard-NRW-Pulle. Das Etikett ist in schmucklosen, stumpfen Hellbrauntönen gehalten. Das ovalen Hauptteil ist grün-weiß gehalten mit einigen Schriftzügen, einer stilisierten Banderole und einem Logo aus Bierfaß-Wappen, gehalten von zwei weißen Pferden.
Aroma: natürlich-süßlich mit geringer malziger Unternote
Blume: gut aufschäumend, mittelfein
Farbe: dunkelgolden
CO2: einige feine CO2-Fäden im Glas, leichtes Prickeln im Gaumen
Süffigkeit: hoch (erfrischend, keine starken Aromen)
Geschmack: Natürlich süß, was sonst? Aber neben der Süße exestiert eine feine Würze. Unerwünschte (und erwartete) Nebenaromen fehlen! Im Antrunk süßlich mit wässriger Note. Wie bateman beobachtet hat, steigert sich die Süße etwas zur Mitte hin, ohne erschlagend oder klebrig zu wirken. Ab der Mitte nimmt die geringe Würze zu, droht nach Abklingen der Süße zeitweise in einem Wasserloch zu ertrinken (im Sturz), erlebt aber im Nachgeschmack noch ein Aufblühen. Der N. ist unkompliziert, kurz und angenehm mild würzig.
Fazit: Entgegen dem etwas billigen Eindruck und der Discounterquelle wohl eines der Besseren in Ungarn. Die Soproner verstehen ihr Handwerk (ihre Industrie?).
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| Test vom 28.3.2007, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 9,11,11,9,6,10 - 9,85
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