Bei Bacchus! Schon wieder so eine Dose, die viel zu schade zum Öffnen ist! Zum goldfarbenen Deckel gesellt sich ein überwiegend metallic-dunkelbordeauxfarbener Körper. In der Mitte gesellt sich, von den goldenen Aszok-Löwen umrahmt, ein sonnenfarben gestaltetes und um 30° nach links gedrehtes Oval mit dem Markennamen. Für eine Dose sehr edel.
Im Glas macht dieser Testkandidat der Dose alle Ehre: klar und dunkelorange mit kastanienfarbenem Einschlag. Trotz wenig sichtbarem CO2 stark aufschäumend. Kleine Restblume mit beigem Einschlag, dazu ein süßlich-intensiver Geruch mit dünnen Röstmalzaromen. Für ein Dosenbier erstaunlich gut...
Insgesamt ist das Felbarna dünner als erwartet, gewinnt damit aber an Süffigkeit. Hält sich das Röstmalz im Antrunk noch hinter der Süße versteckt, entwickelt sich dieses aber sehr bald und zielt auf eine schwarzbierähnliche Geschmackskombi ab, allerdings ohne die dort übliche erdige Note. Im Sturz erlischt die Süße endgültig und es tritt eine harte Röstwürze hervor, die bis in den Nachgeschmack nachhängt. Dieser wird stellenweise aber auch von einer billigen Hopfenextraktnote beherrscht, die diesem netten Dunkel ein etwas billiges Finish setzt.
Fazit: Ein gutes Dunkles mit Maiszusatz. Durchaus probierenswert!
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| Test vom 9.8.2008, Gebinde: Dose
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Noten: 12,11,12,9,13,11 - 11,05
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