Draußen brennt die Sonne und in meinen Händen wiegt sich glücklich(?) ein maishaltiges Weihnachtsbier. So vermute ich es wenigstens, denn verstehen tu' ich da schon längst nichts mehr.
Die Dose macht einen ausgesprochen noblen Eindruck. Zum goldfarbenen Deckel gesellt sich ein überwiegend metallic-bordeauxfarbener Körper, der unten von der Silhouette einer Winterlandschaft begrenzt wird. Umrahmt von weißen Schneeflocken, den goldenen Aszok-Löwen und einigen Medaillen findet sich mittendrin auf einem um 30° nach links gedrehten Oval der Markenname. Für eine Dose sehr edel und fast zu schade zum Öffnen.
Der Geruch ist natürlich süß, aber ansonsten hinterlässt dieser Kamerad ein gutes Bild im Glase: Mittelprächtige etwas haltbare Blume mit leichtem beigem Einschlag, sehr dunkelorange-braune Farbe und etwas CO2, auch am Gaumen. Geschmacklich prägend ist ein mildes röstmalziges Aroma, welches im Abgang und Nachgeschmack seine beste Ausprägung findet. Zuvor trifft der geneigte Konsument vor allem auf die übliche Maissüße - bis diese vor dem Röstmalz die Biege macht.
Fazit: Geschmacklich weniger komplexes aber einfach anderes ungarisches Bier. Weniger Lager oder Export als Festbier mit geringem Alk-Gehalt. Kann man bedenkenlos in der Dose servieren und erntet möglicherweise noch Applaus dabei.
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| Test vom 20.5.2007, Gebinde: Dose
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Noten: 9,12,10,10,15,12 - 11,25
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