# 2603
ersma: das naturtrübe pils gibt es nur im hofbräuhaus in bad arolsen, das direkt neben der brauerei liegt. durch die brauerei hat mich spörli geführt, die seele der brauerei. eigentlich kommt er aus rügen, aber vor 17 jahren ist er in bad arolsen hängengeblieben und kümmert sich seitdem um alles, was so anfällt. ein begnadeter bastler, der problemlos die komplizierten anlagen instand hält und auch vom brauen viel ahnung hat.
deutlich trübe, gelb-beige farbe. recht viel stabiler schaum.
der geruch ist malzig und leicht säuerlich.
der antrunk ist deutlich malzig mit säuerlichem hintergrund. zur mitte wird es herber, die säuerlichkeit bleibt, das malz nimmt etwas ab. der abgang ist aromatisch, hopfenbetont mit etwas malz im hintergrund. sehr runde geschichte.
fazit: vorne könnte es etwas mehr hopfen vertragen, ist schließlich ein pils. ansonsten aber sehr angenehm. man mag kaum glauben, dass das das gleiche bier ist wie das sehr mäßige pils (s. dort) nur eben ungefiltert.
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| Test vom 27.9.2010, Gebinde: Fass
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Noten: 12,10,10,11,-,11 - 10,78
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