# 2604
ersma: die alk-angabe ist nur ca. anstich ist jedes jahr am letzten september-samstag. blöderweise war ich den dienstag davor da. aber bei der privaten brauereiführung, die ich genießen durfte, ergab sich die gelegenheit, das bier vom gärungstank abzuzwickeln und vorzeitig zu verkosten. dieses jahr war die brauerei spät dran, so gab es zum anstich den bock unüblicherweise in naturtrüb, da er noch ein paar wochen reifen sollte.
hell pilsfarben, trübe. viel schaum, der gar nicht weg will. gezwickeltes bier scheint extra schaumig zu sein, das stelle ich nicht zum ersten mal fest.
der antrunk ist ziemlich hopfig für einen bock. auch die mitte bringt deutliche hopfennoten mit sich, nur dezent erscheinen die malzig-süßlichen anteile. der abgang ist etwas malzbetonter, aber auch hier ist der hopfen deutlich vernehmbar.
fazit: was fünf tage reifung nun noch ändern solten, weiß ich nicht. auf jeden fall ein bock, an dem die nordlichter ihre freude haben werden. schmeckt wie pils aber knallt deutlich mehr. laut spörli, der mich durch die brauerei führte, kippen genau aus dem grund, weil es nicht so stark schmeckt, wie es ist, jedes jahr leute beim anstich-fest von den bänken. auf jeden fall probierenswert - zumindest in maßen.
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| Test vom 27.9.2010, Gebinde: sonstiges
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Noten: 13,11,10,11,-,11 - 11,05
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