Da der chinesische Biermarkt mit einer Wachstumsrate von 5% jährlich (zum Vergleich Europa 0,7%) ein äußerst interessanter Markt für die Zukunft ist, verwundert es nicht, das die japanischen Brauriesen ihre Finger zum Nachbarn ausstrecken. Asahi besitzt inzwischen verschiedene Brauereien in ganz China und ich habe hier eine 0,35-l-Dose zum verkosten. Viel lesen kann man leider nicht, fast alles in japanisch und chinesisch. Aber anhand der angegebenen Tel.-Nr. habe ich über die "Chinese Yellow Pages" die Braustätte herausbekommen. Und gelb ist natürlich auch das Bier, ziemlich hell, kristallklar und mit einer kräftigen aber kurzlebigen Schaumkrone versehen. Auch die CO²-Perlenschnürchen wirbeln munter im Glas herum. Natürlich wurde dieses Bier mit Reis eingebraut, das erschnuppert fast schon meine Nase. Es riecht irgendwie säuerlich-getreidig, aber nicht sehr intensiv. Der Antrunk ist wässrig, mild und leicht malzig. Nur ganz im Hintergrund ist etwas Hopfen zu erahnen, aber bis zum Abgang bleibt es fade, langweilig und wässrig. Dieses Bier mag gut geeignet sein, um zum Essen getrunken zu werden, aber ansonsten braucht man es wirklich nicht. Was will man auch bei 3,6% Alk.-Gehalt erwarten?
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| Test vom 30.3.2006, Gebinde: Dose
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Noten: 9,7,7,7,8,7 - 7,25
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