Die Flasche im klassischen Format trägt ein gelbes Etikett auf dem ein altes Gemälde abgebildet ist, (Frau in Tracht flirtet mit Mann mit Bierhumpen). ausserdem erfährt man, dass das naturtrübe Helle ökologisch hergestellt wurde. Irritierend ist, dass das Etikett 0,33l angibt, wobei es sich eindeutig um eine (volle) 0,5l Flasche handelt ... aber grundsätzlich ist es mir so natürlich lieber als andersherum. Das Helle hat keine optischen Auffälligkeiten, besonders trüb ist es auch nicht. Der Geruch ist kräftig würz-malzig mit einem deutlichen Hefe-Anteil. Das Bier lässt sich auch gut trinken, hat allerdings auch deutliche säuerliche Noten, welche man je nach Geschmack als: "angenehm nach Zitrusfrucht" oder "an der Grenze zum Umkippen" bezeichnen könnte, meiner Beurteilung nach sind diese Aromen bei diesem Bier jedoch akzeptabel. Das Malz entwickelt im Hintergrund eine deutliche Süsse, die mir einen Tick zu weit geht. Im Nachgeschmack nivelliert sich das Ganze, und es wird wieder tendenziell hefig. Das Aschauer Helle ist auf jeden Fall kein 0815-bayrisches Helles, ich denke, hier werden sich die Geschmäcker zukünftiger Tester scheiden.
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| Test vom 9.3.2010, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 9,9,10,10,9,10 - 9,70
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