# 895
ersma: ein weiterer patent-zwitter. die staatliche brauerei weihenstephan lässt sich ihre erfindung gut bezahlen, aber offenbar gibts genug brauereien, die die technischen möglichkeiten haben und auch das interesse, so eine chimäre auf den markt zu bringen.
das bier ist trübe, gelb-ockerfarben und kommt mit viel mittelfeinem schaum, der recht haltbar ist.
der geruch ist bananig-hefig und hopfig - eine merkwürdige mischung.
der antrunk ist hopfig-hefig. lustige mischung. die mitte ist herber, mit bananenaroma im hinterrund. säuerlich. gegen ende wirds malziger, süßlicher, mit zitrusaromen.
die flasche kommt mit silbernen etiketten. "weissbierpils" steht inblau rot grün in senkrechter schrift drauf. das halsetikett zeigt das logo mit dem auerhahn.
fazit: gewöhnungsbedürftige mischung. ein echter zwitter. und genau das ist das problem. will ich n pils oder n weißbier trinken? selten beides. und schon gar nicht gleichzeitig.
|
|
| Test vom 14.10.2006, Gebinde: Glasflasche
|
Noten: 11,8,8,9,11,8 - 8,60
|