# 2102
ersma: eine kleine brauerei, aber dennoch mit heimseite, welche ja oft auch den größeren brauereien fehlt.
dunkel bernsteinfarben, trübe mit deutlichen schwebeteilchen. mittelviel schaum, der zügig das weite sucht, die letzten zwei, drei mm erweisen sich aber als hartnäckig.
der geruch ist intensiv hefig und süßlich. aromen von getreide, etwas frucht und honig.
der antrunk ist recht süß, bringt viel hefe mit und ist leicht spritig. hat das herb-aromatische von kastanienhonig. zur mitte hin hopfenherbe, die spritigkeit wird deutlicher und störend. der abgang ist würzig, herb, leicht kräuterartig. auch hier stört der alk, wenn auch nicht mehr so wie in der mitte.
die 0.33-l-flasche hat ein grünes etikett, das nach öko und hausgeschnitzt aussieht.
fazit: die spritigkeit ist zwar nicht so ausgeprägt, dass sie alle aromen überlagern würde, aber doch so deutlich, dass der spaß teilweise verleidet wird. schade, denn die aromen haben potential.
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| Test vom 10.1.2009, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 10,12,9,10,9,10 - 10,10
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