Ein kleiner Weihnachtsmann zapft sich ein frisches Bier, während der andere in seinem Brei herumrührt und ersterem sein ebenfalls volles Holzgefäss zum Anstossen entgegenstreckt. Worum handelt es sich hier? Nein, nicht um die Muppetshow für schwedische Alkoholiker, sondern um das Etikett (=15 Punkte) des Jul-Öl von Falken (oder neuschwedisch: Falcon). Jul-Öl ist weder schmierig noch pechschwarz, nein, es bezeichnet das schwedische Weihnachtsbier! Soviel zur Erläuterung. Nur eins sei noch erwähnt: Seit 1889 wird bis heute nach dem gleichen Rezept gebraut.
Das Gebräu selbst schaut schonmal recht ordentlich aus - rote Farbtöne schimmern durch.
Das Aroma kann ebenfalls mithalten - leicht malzig, aber vor allen Dingen äusserst würzig kommt der "Weihnachtsmann" daher. Er erinnert ein wenig an Kräuterlikör. Im Nachgeschmack taucht eine leichte Süsse auf, die freilich nicht geschmacksprägend wirkt. Die ausgeprägten Aromen gehen auf Kosten der Süffigkeit, aber alles in allem ein unerwartet gutes Bier, das tatsächlich Weihnachtsstimmung aufkommen lässt.
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| Test vom 3.11.2004, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 12,11,8,10,15,10 - 10,30
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