# 1350
ersma: "premium" steht auf dem etikett. das mindernt natürlich die erwartungen erheblich, zumindest meiner erfahrung nach.
mittelpilsige farbe, richtung gelb tendierend. leicht perlig. der schaumberg, der beim einschenken entsteht, verkrümelt sich recht zügig.
geruch ist deutlich pappig mit säuerlich-hopfiger note. lässt einen sofort an export/lager denken. aber die äquator-nummer.
antrunk ist pappig, süßlich. hat mit pils nix zu tun. schmeckt nach falschem etikett. die mitte bringt hopfen, der aber die pappigkeit nicht übertünchen kann. der abgang ist pappig-bitter. später wirds noch etwas herber und die pappigkeit lässt endlich nach.
die flasche kommt mit recht ansehnlichen etiketten daher, das frontetikett kann überzeugen, wobei der aufdruck "premium feinherb" natürlich gleich zu punktabzug führt.
fazit: als pils untragbar. selbst als lager/export macht es eine traurige figur und bleibt hinter mäßigen äquator-exports zurück. brrr. und mit "premium" hat das ganze so viel zu tun wie tischtennis mit pangalaktischem donnergurgler.
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| Test vom 3.5.2007, Gebinde: Glasflasche
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Noten: 10,5,4,4,9,4 - 5,00
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