# 3022
ersma: danke an thomas für die flasche. ein bier mir 6 volt „imperial ipa“ zu nennen, ist schon grob irreführend. das ist ja grad mal die unterste grenze für ein ipa.
orange mit braunstich und trübe, da flaschengärung. mittelviel schaum, der stabiler sein könnte.
der geruch ist deutlich fruchtig. grapefruit, saurer apfel, leicht nach herben kräutern. dazu aber auch eine deutliche süßliche komponente.
der antrunk ist süßlich, wird aber nach wenigen sekunden spürbar herb und bitter. aromen von beeren und grapefruit, dazu leicht grasige note. die mitte ist bitter-fruchtig, die aromen bleiben vorhanden. der abgang wird etwas lieblicher, obwohl der bittere grundton bestehen bleibt. auch hier blumig-fruchtige töne, etwas grapefruit, mehr rote beeren.
die 0.33-l-flasche hat ein auf goldfolie gedrucktes, viereckliges etikett, welches hochkant aufgeklebt ist. schlicht und ansehnlich, wenn der druck denn vernünftig wäre. hab hier zwei flaschen, bei beiden ist er an unterschiedlichen stellen fehlerhaft.
fazit: als imperial ipa hat es aufgrund der nur 6 % per se schon mal das thema verfehlt (punktabzug). wenn wir darüber hinwegsehen, haben wir ein annehmbares bis gutes ipa, aber auch nicht mehr.
|
|
| Test vom 31.1.2012, Gebinde: Glasflasche
|
Noten: 9,9,9,9,7,9 - 8,90
|