Schneider Aventinus Weizen-Eisbock

 
Brauerei Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH Schneider Aventinus Weizen-Eisbock Bierbilder einsenden
BrauortKelheim Note
RegionBayern
9,22

(17 Tests)
SorteWeizenbock
Alkoholgehalt12,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

Jerry meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Man muß solch ein Bier schon mögen, ansonsten wird man sich schwertun, das Glas zu leeren - so wie ich.
Die üppige, sehr stabile Schaumkrone beim Einschenken war schon überzeugend. Die dunkle, leicht trübe Färbung eigentlich schon weniger.
Bereits der sehr starke, fruchtige (nach Birne und Banane) Duft läßt schon einen kräftigen Antrunk erwarten. Meine diesbezüglich hohen Erwartungen wurden klar übertroffen. Wuchtig erschlagend, aber eigentlich noch überhaupt nicht alkoholisch kommt das Eisbock im Antrunk rüber.
Die 12%, die das Weizenbock hat, entwickeln sich erst so langsam mit der Zeit im Mund. Der Abgang erweist sich dann auch in aller Konsequenz schwer und schnapsig - mit einem weizen-typischen säuerlichen Unterton.
Fazit: Sicher wird's für das Schneider Aventinus Weizen-Eisbock Freunde geben - nur ich gehöre leider nicht dazu.

Biertest vom 26.12.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,6,-,6,7,2 - 4,29


Herzog Wilhelm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der Gepflogenheit folgend melde ich hiermit Flasche No.2012 50845 an.
Man hätte es noch bis 2017 lagern können, aber dafür habe ich ja zwei Flaschen besorgt.
Besonders ansprechend sieht es nicht aus, dunkelbraun ohne Schaum und trüb.
Das Aroma ist sehr intensiv, ölig und alkoholisch. Es erinnert mich an Birnenlikör, Kaluha und süsse, schwere Buttercremetorte mit viel Cognac. Dazu eine prickelnde, dezente Herbe und ein kräftiger Nachgeschmack.
So ein Bier muss man mögen, mir persönlich gefällt die Intensität und die Tatsache dass der säuerlich-vergorene (Ziegen-)Bock-Geschmack hier nicht in Erscheinung tritt.

Biertest vom 4.9.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,12,6,11,10,11 - 9,85


Beermann meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Hallo
Vorab möchte ich zu meiner schlechten Beurteilung sagen dass ich eigentlich ein großer Freund vom Schneider Weißbier bin und daher zunächst erfreut war dass ich dieses Bier verkosten durfte. Leider war das Bier ein kompletter Reinfall! Aussehen ist noch ok, der Geruch sogar noch vielversprechend doch dann war es leider schon vorbei mit der Freude. Der Geschmack ist scharf, unrund und absolut unedel Alkohollastig. Aromen kommen gegen den massiven Alkoholgeschmack nicht durch und somit musste ich leider aufgeben und hab das Glas (ein 0,1 Liter Verkosterglas) nicht geleert. Ich bleibe zukünftig bei einfachen Weizenböcken mit 6-7% Alk. oder eben beim normalen Schenider Original.

Biertest vom 23.4.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,3,3,-,12,2 - 3,64


Barley Wine meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eine extrem trübe und schmierige Suppe strömt da zuerst aus der Flasche. Sehr dunkler Bernstein. Entgegen der Erwartung durch einige Vortester ist die Schaumkrone recht heftig und sehr beständig. Zu kalt eingeschenkt - das Bier entwickelt noch keine Aromen, wirkt scharf und säuerlich. Mit Temperatur wird es immer besser - oder ist das schon der Alkohol?? Der ist aber für die 12 doch recht gut integriert. Schön trocken und malzig, keine vordergründige Süße. Lang und intensiv im Abgang. Nichtsdestotrotz hat das Bier gegen das normale Aventinus keine Chance: Es fehlt Süffigkeit, Charme und Sexappeal. Hier steht man mit Klitschko im Ring und nicht mit Dolly Buster.

Biertest vom 31.3.2011 Noten: 8,14,10,10,12,11 - 10,90


wastl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Den Aventinus Weizen-Eisbock hat mir Erzengel vor etlichen Monaten zukommen lassen und erst jetzt habe ich den Test wieder auf einem alten Zettel gefunden. Limitierte Abfüllung sagt es auf dem Rücketikett, die genaue Nummer habe ich mir allerdings nicht notiert. Ist das stärkste Bier, das ich bisher getrunken habe, und ein Weizenbock noch dazu, eine meiner Lieblingssorten. Daher würde ich es auch gerne als solchen bewerten, kann aber im Antrunk erstmal garnichts weizenbocktypisches finden - das dunkelbraune Bier schmeckt ölig, pappig süß malzig, auch ist der Alkohol deutlich zu erschmecken, aber das muss nicht weiter verwundern. Zum Mittelteil hin setzt sich immerhin eine prägnante Würze klarer ins Bild, es wird gewürzig, etwas nach Nelken, Muskatnuss, auch Lakritz. Die Hefe, falls sie denn vorhanden ist, kann sich geschmacklich nicht durchsetzen, es bleibt im Abgang ölig. An diesem Bier scheiden sich sicherlich die Geister, mir fällt es ohnehin schwer, bei 12 Prozent noch von Bier zu sprechen, und rein geschmacklich ist es nicht nur eine stärkere Version des Aventinus, sondern der Geschmack ist doch ein anderer, vielleicht ein überzeichneter Aventinus - auch wenn, wie der Name suggeriert, das Bier durch Wasserentzug aus dem regulären Aventinus gemacht wurde. Als Kuriosität sicher interessant zu trinken, ansonsten bleibe ich lieber beim normalen Aventinus, wobei schon der nicht zu meinem bevorzugten Weizenböcken zählt.

Biertest vom 26.11.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: -,10,6,8,-,8 - 8,00


Heimbrau-Kurt meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Kandidat: Schneider Adventius Eisbock

Das "Bier" ist brandneu (18.10.2010 abgefüllt) und sage und schreibe offiziell 5 Jahre haltbar. Ich habe ca. 0,15 Liter dieses Getränks intus und merke schon deutliche Betüdelung. Kein Wunder bei 12% Alkohol ...

Vorab: Wer denkte die Hopfenweiße sei mächtig der muss seine Skala mit dem Adventius neu eichen. Das Bier ist wirklich heftig. Dickflüssig und pappig, aber eine wahre Aromabombe. Ich versuche mal meine Eindrücke zu beschreiben.

Nach dem öffnen kommt mir Bierschaum entgegen. Auch das Eingießen deutet schon auf relativ vie Kohlensäure hin. Der Schaum ist nach 1-2 Minuten verschwunden, zurück bleibt ein rötlich-braunes Bier.

Der Geruch ist geprägt von Alkohol und Fruchtaromen. Vergleichbar mit einer leicht überreifen Honigmelone oder Banane. Zudem bilde ich mir ein etwas Apfel herauszuriechen. Leute lasst euch sagen, es estert sehr!

Nach dem ersten Schluck fragt man sich "Likör oder Bier?" zähflüssig und alkohollastig auf der Likörseite, Kohlensäure und Bitterkeit auf der Bierseite. Der Eindruck, dass recht viel CO2 im Spiel ist bestätigt sich *rülps*...
Im ersten Augenblick überfordert einen das Bier. Man weis nich so recht wie man die Eindrücke deuten soll. Da ist mir so mancher Belgier leichter von der Zunge gerollt.
Auffallend ist die doch eher weizenuntypische Bittere. Kätzer würden das Bier als eine Mischung aus Jägermeister und Sekt bezeichnen. So langsam schleicht sich ein Walnussaroma von hinten an mich heran, interessant. Ich hab übrigens jetzt echt einen im Tee. Ich rechne aus, das die Flasche das Äquivalent einer halben Flasche Wein vorzuweisen hat. Holla!

Ich lass es jetzt mal langsam angehen mit dem Rest im Glas und hole mir ein Stück Bitterschokolade dazu...

Fazit: Eine interessante Erfahrung und Erweiterung des Bier-Horizontes. Süffigkeit sehr mäßig, trotzdem gut.

Biertest vom 26.11.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,15,6,15,12,14 - 12,90


wolverine meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sieht aus wie Kaffee und bildet eine sehr feinporige beige Krone. Das hat Stil, keine Frage. Der Antrunk ist (natürlich!) alkoholisch und malzig mit deutlichen Sirup- und Honignoten. Im Mittel kommen leicht kräutrige Aromen (Süßholz, Thymian) hinzu, die, getragen vom Alkohol, ihren Höhepunkt im langen Abgang haben. Der Körper dieses Bieres ist schwer, voluminös und von sirupartiger Textur. Könnte man auch in 100 ml Flaschen füllen und als Hustensaft verkaufen...

Biertest vom 27.10.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,9,6,9,10,9 - 9,10


Megafalk meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der Eisbock wird in 0,33l-Fläschchen verkauft und hat stolze 12% Alkohol, sieht aus wie der normale Aventinus, dunkel-rotbraun mit malzig-süßlichem Geruch. Schmeckt eigentlich auch genauso, nur eben stärker und etwas malziger, also wesentlich besser wie der furchtbare Schorsch-Weizenbock, aber jeden Tag kann man das nicht trinken.

Biertest vom 7.10.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,9,9,11,9 - 9,35


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

So, endlich habe ich mal den Weizen-Eisbock gefunden. In Amsterdam war es, in Deutschland ist er ja nicht so einfach zu erjagen. Für die Statistik: Mein Exemplar hat die Nummer 2008/49133.

Dunkelbraun und trübe liegt der starke Bock im Glas, obendrauf liegt eine bräunliche, feincremige Krone, die offenbar gut haltbar ist. Es duftet süßlich mit einer Spur röstigem, schokoladenähnlichem Malz, dann steigt etwas Alkohol in die Nase. Deutlicher dagegen sind Gewürznoten wie Nelken wahrzunehmen.

Wow, ist das ein Antrunk. Dickflüssig ist das Zeug, da setzt schon fast eine Schlucksperre ein. Bei einer Stammwürze von 28 % ist das kein Wunder. Zunächst ist der Eindruck nicht unbedingt positiv, auch nicht negativ, aber Genuss kommt bei den ersten, vorsichtigen Schlücken nicht auf. Das geschieht erst später. Gewürznoten sind wieder deutlich präsent, verbunden mit etwas Schokolade. Die Basislinie zeigt sich herbmalzig-alkoholisch. Ja, der Alkohol ist ständig präsent, verdirbt aber nicht oder nur unwesentlich den Geschmack. Der CO2-Gehalt ist niedrig, das ganze fühlt sich im Mundraum sanft und samten an.
Fazit: Mit keinem anderem Bier zu vergleichen, dickflüssig und nur in kleinen Schlücken zu trinken.

Biertest vom 1.11.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,8,7,8,7,9 - 8,50


Lilos Durstiger Fuchs meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der Test dieses Bieres endete in einer Unmenge von Notizen. Dies will ich hier nun mitteilen:

Vor 8 Tagen habe ich dieses Bier bei Maruhn´s in der Bockbierecke gefunden uns gedankenlos zugegriffen. Am Donnerstag wanderte die Flasche in den Kühlschrank - am Freitag wurde getestet.

Nach dem Öffnen schäumt der Bock aus der Flasche. Also sofort ab ins Glas. Auch dort schäumt das Bier. Feine CO2-Perlen bilden viel feinporigen Schaum. Dieser sitzt mittelstabil auf einem dunkelbraunen, leicht trüben Bier. Die Kohlensäure ist deutlich hörbar, der Bock erscheint quicklebendig. Meine Nase erschnuppert einen hefigen, fruchtig-süßen Geruch. Der Antrunk ist zunächst weich, süß, bananig. Anschließend kommt eine ungestüme Würze zum Vorschein. Leicht salzig, etwas pfeffrig ist der Bock im ganzen Mundraum präsent. Das erinnert mich sehr an junge Weine. Der vollmundige Körper wird durch dunkle Malznoten komplettiert. Insgesamt rund und ausgewogen ist dieser Bock. Aus dem runden Geschmacksfeuer meldet sich dann der Alkohol. Er erinnert an Pfirsich, einen leichten Rumtouch habe ich notiert. Nun sehe ich mich veranlasst, mir mal die Flasche genauer anzusehen ...

1.)Mein Güte, was ist das?
2.)Was habe ich getan?
Diese Fragen kommen in mir hoch.
Ein 12%iger Weizen(eis)bock, damit habe ich beim Aventinus nicht gerechnet. Erst jetzt wird mir klar, welches Schätzlein ich da vor mir habe.
Und dann: haltbar bis 6.7.2014. Noch gute fünf Jahre kann dieses Bier mindestens halten. Warum trinke ich das heute? Wegen Unachtsamkeit und Neugierde. Das ist mir eine Lehre. Sofort beschließe ich, noch einige Flaschen nachzukaufen - einfach um die Entwicklung dieses Bieres über die Jahre nachverfolgen zu können. Nun aber wieder zum Bier.

Noch immer tanzen die Aromen im meinem Mundraum und der Nasenhöhle. Lang anhaltend wie bei einem karibischen Cocktail bleiben süß-säuerliche Fruchtnoten zurück. Der Alkohol wirkt mild wärmend nach.
Die Extase meiner Geruchs- und Geschmackszellen verlangen den nächsten Schluck. Würze und Süße vom Malz, dazu leichte Röstigkeit, eine sanfte Komponente durch die Hefe und die Kraft des Alkohols begeistern mich erneut.

Schon heute ist dieses junge Bier ein weicher, süffiger und gahaltvoller Bock, der durch seine exzellenten Körper besticht. In Nuancen hat das Bier noch Luft nach oben - daher warte ich gespannt auf die weitere Entwicklung dieses Bieres.

Aber schon heute ist ist der Aventinus Weizeneisbock einfach spitze!!!

PS: Getestet habe ich die Flasche 2009/23776.
PPS: Ist das wirklich der erste Test bei BTO? Ist der Test zu diesem Bier vielleicht in den Tiefen der Datenbank verschwunden? Oder gab es ein Agreement, ein solches Bier erst dann zu testen, wenn es weiter in der Flasche gereift ist?
Ich bleibe voller Spannung zurück.

Biertest vom 8.10.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,14,14,14,10,15 - 13,90


Hefe meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Babyhefe in limitierter Auflage (2008/64833), sieht sehr dunkel im Glas aus. Die Schaumkrone ist ok und es riecht irgendwie alkoholisch, hefig, fruchtgummiartig. Der Antrunk ist süsslich, alkoholisch und auch hefig. Im Mittelteil auch leicht röstmalzig und karamellmalzig, im Unterbau hefig. Das Bier kann man nur in kleinen Schlücken trinken. Die Schaumkrone baut sich schnell ab. Akustisch ein Sprudelgeräusch zu vernehmen. Irgendwie ist alles recht klebrig, obwohl die Flüssigkeit normal, also nicht likörartig ist. Im Abgang mitunter auch alkoholisch-herb werdend. Fazit: Für ein 12% Bier durchaus angenehm trinkbar. Nicht vergleichbar mit dem Aventinus oder anderen dunklen HWs, da das Bier stark alkoholisch schmeckt. Ich weiß zwar nicht, zu welcher Gelegenheit man so ein Bier trinkt, aber die gleiche Frage stellt sich auch beim Genuss von Eiswein.

Biertest vom 17.4.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,4,10,8,11 - 9,65


Kristall-K├Ânig meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Starker hefiger Geruch mit Einflüssen von Gewürznelke. Die erwartete Alkoholfahne ist anfangs nur leicht ausgeprägt. Später ist der Alkohol dann sehr deutlich zu riechen. Süßlich-malziger Antrunk. In der Mitte wirkt das Bier nussig und kräuterig. Hier beginnt auch der Einfluß des Alkohols auf den Geschmack, wenn auch noch moderat. Im Abschied schwer malzig und auf der Zunge brennend alkoholisch - lange nachwirkend.
Leider schränkt der enorme Alkoholgehalt den Geschmack ein. Als Digestiv jedoch akzeptabel.

Biertest vom 31.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,9,8,12,9 - 9,25


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht (bis auf den neutralen Kronkorken) sehr gut aus - die Nummerierung auf der Flasche macht schon was her und erweckt zumindest den Eindruck einer Rarität - meine Nummer: 2008/05798. Das Bier im Glas sieht ähnlich aus wie das ungefrorene Aventinus. Das Aroma ist dezent hefig, leicht alkoholisch. Der Geschmack beginnt auch recht hefig, verhalten fruchtig, aber doch deutlich alkoholisch. Die Geschmacksnoten wirken sehr intensiv, im Abgang auch etwas sehr kratzig, die Alkohollastigkeit ist dort dann auch ein wenig übertrieben. Insgesamt ganz interessant, aber ich hätte ehrlich gesagt mehr erwartet.

Biertest vom 10.1.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,9,8,13,9 - 9,20


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 1902
ersma: danke an kölschtrinker, der mich auf der berliner biermeile auf dieses bier hinwies.
und wo es alle erwähnen: 2008/12831. limitiert ist halt relativ. hab grade ein limitiertes duschgel im bad - da steht aber nichtma ne nummer drauf.
lt. rücketikett ist das bier durch zufall, bzw. transportschaden im kalten winter entstanden. die vereisung wurde dann vom braumeister auf gegriffen und mit technischen mitteln der brauerei bewerkstelligt. dass das ganze, wie geschrieben, „kürzlich“ stattfand, verwundert, da der ersttest ja mit einer 2006er-flasche gemacht wurde.
dunkel-bernsteinfarben bzw. hell kupferfarben, trübe. bringt einen mittelfeinen schaumberg mit, der für 12 volt erstaunlich lange hält.
der geruch ist intensiv hefig und leicht spritig. leichte bananennote.
der antrunk ist süßlich mit röstmalzigen und hefigen aromen und deutlich spritiger note. die mitte bringt etwas herbe mit, die aber nur schwer gegen den alkoholischen grundtenor ankommt. der abgang ist würzig, herb mit fruchtigen anklängen, aber auch hier dominiert die spritigkeit und überdeckt feine nouancen.
die flasche kommt wie der aventinus mit lila etiketten daher, die silber umrandet und beschriftet sind. ansehnlich.
fazit: die spritigkeit verleidet wirklichen genuss. da nehm ich lieber vier volt weniger und genieße das schlichte aventinus. dennoch probierenswert, weil es das weltweit einzige seiner art sein dürfte.

Biertest vom 7.10.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,7,6,6,12,6 - 7,05


Erzengel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich hab' Flasche 2008 / 05732
Der Geruch ist sehr schwer-malzig, der Schaum dunkelgelb und sehr cremig.
Schon der Antrunk ist sehr schwer & alkoholreich. Im Hauptteil entfalten sich schon fast weinartige Aromen, allerdings ist für mich im Hauptteil noch keine alkoholische Schärfe wahrnehmbar. Die alkoholische Note im Hauptteil ist zwar nicht zu "überschmecken", aber ich empfinde sie nicht als sonderlich störend.
Der Nachgeschmack ist sehr süß und klebrig. Eine ganz leichte Schärfe ist im allerletzten Teil des Nachgeschmacks vorhanden und hält sich relativ lange auf der Zunge.
--> ein sehr interessantes Bier, das man allerdings nur in sehr kleinen Schlucken trinken kann. Und auch würde es besser in die kalte Jahreszeit passen, als zu einem 27° warmen Sommerabend.
Trotzdem ein schöner Eisbock.

Biertest vom 22.6.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,6,10,12,10 - 9,70


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Auf meiner Flasche steht die Nummer 2006 / 15303
Süsslich-malziger und bananiger Geruch mit alkoholischem Esprit. Sehr selbstbewusstes und protziges Auftreten im Antrunk, da hier schon sirupartige Malzvorkommen sowie stark alkoholische Noten aufgebracht werden. Der Verlauf des Weizenbocks ist dementsprechend ziemlich schwer und bedrängend, was bei dem Alkoholgehalt kein Wunder ist. Immer wieder süsse Eingriffe in das Geschehen, die gleich von alkoholischen Interventionen gestoppt werden. Gerade der Abgang fördert eine wärmende, leicht spritig angehauchte Alkoholnote und gibt dann neben leichten Malznoten kaum noch andere Aromen außer der Alkoholigkeit frei. Schweres Geschütz!
Großes Dankeschön an Kölschtrinker!

Biertest vom 7.3.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,10,8,9,9,9 - 9,20


K├Âlschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier wird in einer limitierten Auflage abgefüllt, allerdings gehen die Flaschen hier in den deutlich 5-stelligen Bereich und sind somit nicht wirklich strengt limitiert. Ich habe übrigens Flasche 2006 / 15318.
Sehr fruchtiger Geruch, der nach und nach ins hefige umschlägt. Dunkler Malzantrunk, in dem sich der Alkohol zeigt. Dies ist nicht wirklich störend, verhindert aber das durchdringen anderer erahnbarer Aromen wie Schokolade. Im mittelteil dagegen stört der Alkohol schon, er ist hier mit säuerlichem Beiton zu stark. Im Nachgeschmack fällt zuerst die aus dem Mittelteil bekannte alkoholisch-säuerliche Note auf, bei der hier allerdings ein klebriger Schokoladenton erkennbar ist. Etwas entäuscht bin ich schon, ich hätte ein etwas komplexeres Bier erwartet, bei dem der Alkohol nicht so stark im Vordergrund steht, wie es hier der Fall ist. Das "normal" Aventinus ist mir lieber!

Biertest vom 19.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,9,8,12,13,11 - 10,70




Schneider Aventinus Weizen-Eisbock

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 10,37
Aroma 9,88
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 9,56
Aussehen der Flasche 10,62
Subj. Gesamteindruck 9,11
Total 9,22




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